Blaupause vor Ort – ein Einblick in die Lokalgruppe Würzburg

Lokalgruppen sind aus unserer Arbeit nicht wegzudenken. Denn Blaupause agiert nicht nur bundesweit, sondern auch lokal vor Ort!
Eine unserer ersten Lokalgruppen war die Lokalgruppe in Würzburg, die sich vor fast auf den Tag genau zwei Jahren gegründet hat.
Sara und Vicky von der Lokalgruppe Würzburg plaudern heute ein wenig aus dem Nähkästchen. Sie erzählen von ihrer Vereinsarbeit und geben Einblicke, wie ihr selbst aktiv werden könnt. 





Wie seid ihr auf Blaupause aufmerksam geworden? 

VickyEine Kommilitonin aus der Fachschaft Medizin an der Universität Würzburg machte mich im Frühjahr 2018 darauf aufmerksam, dass sie über die Studienstiftung von einer neuen Initiative erfahren hat, die sich für mentale Gesundheit im Gesundheitswesen einsetzen will. Kurzerhand habe ich mich dann bei Kathi gemeldet – wenig später brachte ich mich bereits bei der Vereinsgründung und den ersten organisatorischen Schritten von Blaupause ein.  

Sara: Am Sommerfest der Fachschaft Medizin kam ich mit Vicky ins Gespräch über mentale Gesundheit unter Studierenden. Ich selbst hatte vor ein paar Monaten mein erstes Staatsexamen geschrieben und bei mir und vielen anderen Freund*innen gemerkt, was für Auswirkungen Leistungsdruck und der persönliche Anspruch an sich selbst auf Körper und Seele haben kann. 
Kurz darauf beschlossen wir, gemeinsam eine Lokalgruppe zu “gründen” und nach anderen begeisterten Mitstreiter*innen zu suchen.  
Jetzt im Oktober 2020 sind wir genau zwei Jahre alt und können auf viele gemeinsam verwirklichte Projekte zurückblicken.
 

Was ist eure Motivation, euch für das Thema ‘mentale Gesundheit’ einzusetzen? 

SaraSeelische Leiden betreffen uns alle und dürfen kein Tabuthema bleiben. So, wie es gesellschaftlich akzeptiert ist, bei Husten und Fieber zum Arzt oder einer Ärztin zu gehen, so sollte es genauso vorurteilsfrei möglich sein, bei psychischen Problemen eine*n Therapeut*in aufzusuchen. 

Vicky: Genau. Das Thema wird in der heutigen Gesellschaft zunehmend wichtiger, jedoch im Uni- und Arbeitsalltag noch oft vernachlässigt.  
Aus dem Bekannten- und Freundeskreis kennt man viele, die zum Beispiel Schwierigkeiten mit dem ständigen sozialen Vergleich oder Probleme mit dem Leistungsdruck vor Prüfungen haben. 

Wie sieht eure Lokalgruppen-Arbeit vor Ort aus? 

Vicky: Zusammen leiten wir unsere regionale Gruppe, das heißt wir koordinieren unsere Arbeitsgruppen, organisieren die Treffen und halten sowohl vereinsintern zum nationalen Vorstand als auch nach extern zum Beispiel zum Uniklinikum Würzburg und der Universität Kontakt. 
Unsere Lokalgruppenarbeit haben wir in fünf verschiedene Arbeitsgruppen aufgeteilt: Inhalt und Strategie, Öffentlichkeitsarbeit, Digitales, Finanzen und Weiterbildung. In diesen Gruppen arbeiten die jeweiligen Mitglieder selbstständig mit einer AG-Leitung, die einen Überblick über die aktuellen Projekte hat und uns als Ansprechpartner*in zur Verfügung steht. 

Sara: Je nachdem, wo die eigenen Stärken liegen und wofür man sich am meisten interessiert, kann man in einen oder mehreren AGs aktiv sein. Die Ideen für unsere Projekte kommen meist während unserer gemeinsamen Treffen – dort bietet sich viel Raum für gemeinsame kreative Überlegungen zum Thema mentale Gesundheit. Sich in einer Gruppe aus vielen verschiedenen Studierenden zusammen für einen guten Zweck zu engagieren, kann super inspirierend sein.
  

Wie kann ich selbst aktiv werden und eine Lokalgruppe gründen? 

VickyWir freuen uns alle immer über neue Gesichter, die Lust haben, sich für das Thema mentale Gesundheit einzusetzen. Je nachdem, ob du dich für die lokale oder nationale Arbeit interessierst, kannst du dich auf jeden Fall an den nationalen Vorstand wenden. 
Dort ist die Arbeit auch in Arbeitsgruppen aufgeteilt und läuft primär über Online-Meetings und Plattformen.  
Falls du eine Lokalgruppe gründen willst, wende dich gerne an uns oder die Leitungen von anderen Lokalgruppen.  

SaraAuf jeden Fall! Eine Lokalgruppe zu gründen, hört sich schwieriger an, als es in Wirklichkeit ist – man findet oft schnell weitere Interessierte, mit denen man gemeinsam aktiv werden kann. Also traut euch gerne, uns zu schreiben 🙂
  

Direkt mit der Lokalgruppe Würzburg könnt ihr über wuerzburg@blaupause-gesundheit.de Kontakt aufnehmen. Für weitere Informationen, bspw. zu lokalen Anlaufstellen in Würzburg, empfehlen wir euch einen Blick auf die Lokalgruppen-Seite: https://blaupause-gesundheit.de/mitmachen/blaupause-wuerzburg/ 

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