Über Blaupause

Welche Angebote gibt es auf eurer Seite bereits?

Wir haben einen Blog, auf dem du aktuelle Informationen zum Thema "mentale Gesundheit im Gesundheitswesen" finden kannst. Außerdem gibt es ein Forum, um Erfahrungen zu dem Thema auszutauschen.

Ich möchte auch etwas tun! Wie kann ich mich einbringen?

Jeder kann sich bei Blaupause einbringen! Egal wo deine Stärken liegen, schreib gern an kontakt@blaupause-gesundheit.de. Hier kannst du außerdem sehen, ob es in deiner Stadt/Region bereits einen Ansprechpartner oder eine Lokalgruppe gibt.

Wo kann ich Mitglied werden und welche Voraussetzungen muss ich dazu erfüllen?

Jede natürliche Person kann Mitglied werden. Fülle dazu einfach unseren Mitgliedsantrag aus. Juristische Personen können selbstverständlich Fördermitglieder werden.

Ich habe leider keine Zeit aktiv mitzuarbeiten. Kann ich für das Projekt auch spenden?

Sobald wir eingetragen und gemeinnützig anerkannt sind, kann jeder spenden.

Wie finanziert ihr euch?

Bislang finanzieren wir uns ausschließlich über die Mitgliedsbeiträge (auch Fördermitgliedschaften). Sobald wir eingetragen und gemeinnützig sind, kann auch gespendet werden. Außerdem wollen wir uns für konkrete Projekte um Fördergelder bewerben. Wir möchten, dass nachvollziehbar ist, woher unser Geld stammt und wie wir es verwenden, aus diesem Grund veröffentlichen wir jährlich Informationen dazu.

Warum heißt das ganze eigentlich Blaupause?

Die Farbe Blau hat im Englischen unter anderem die Bedeutung von Melancholie oder Trauer: „to feel blue“ (deprimiert sein). Im Deutschen kennen wir ebenso den Blues, zum Beispiel den Winterblues, eine gedrückte Stimmung in der dunklen Jahreszeit, oder den Babyblues als nachgeburtliches Stimmungstief. Die Pause bedeutet für uns ein Innehalten und trotz allem Stress den Fokus auf die psychische Gesundheit zu lenken. Das englische Wort „blueprint“ wird schon länger als Synonym für „Vorbild“, „Grundlage“, „Idee“ oder „Modell“ genutzt, und das passt genau zu unserem Ziel: Hilfen zur Etablierung psychischer Gesundheit im Gesundheitswesen zu schaffen.

Wer seid ihr genau?

Wir sind Personen aus dem Umfeld des Gesundheitswesens, die finden, dass mentale Gesundheit ihren Platz in der Gesundheitsbranche findet.

Woher weiß ich, ob es bei mir eine Lokalgruppe gibt? Kann ich selbst eine gründen?

Die Lokalgruppen findest du hier. Wenn du selbst Interesse daran hast, eine Lokalgruppe zu gründen, kannst du uns gern eine Email schreiben: kontakt@blaupause-gesundheit.de


Website

Ich habe eine Idee für einen Blog-Artikel. Kann ich die einbringen bzw. selbst etwas schreiben?

Klar! Wir freuen uns über Gastbeiträge oder Erfahrungsberichte zu dem Thema mentale Gesundheit im Gesundheitswesen. Schreib einfach eine Email an kontakt@blaupause-gesundheit.de und dann werden wir mit dir Kontakt aufnehmen.

Wer schreibt eigentlich die Sachen, die auf der Website stehen?

In der Regel sind die Beiträge von Mitgliedern des Vereins geschrieben. Es gibt auch einige Gastbeiträge, dort ist der Autor bzw. die Autorin genannt.

Ist das, was ihr schreibt, wissenschaftlich fundiert?

Wir orientieren uns an den aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnissen und untermauern entsprechende Thesen mit wissenschaftlichen Quellen. Themen die in der Wissenschaft kontrovers diskutiert werden versuchen wir auch im Rahmen des Projektes aus verschiedenen Perspektiven zu beleuchten.


Forum

Kann sich jeder im Forum registrieren, auch wenn man kein*e Ärzt*in ist?

Klar! Das Forum ist für alle Personen geeignet, welche sich zu dem Thema "mentale Gesundheit" informieren möchten


Allgemein

Was mache ich, wenn es einer Kollegin oder einem Kollegen schlecht geht?

Am wichtigsten ist es zuerst, dass du zuhörst und dabei Verständnis und Geduld zeigst.

Klicke HIER für weitere Tipps zum Thema.

Wie kann ich gedanklich Abstand vom Arbeitsalltag bekommen?

Wer einen stressigen sowie emotional und körperlich anstrengenden Arbeitsalltag hat, braucht Erholung. Gerade wenn du mit anderen Menschen arbeitest, die in der ein oder anderen Art versorgt werden müssen, dann fällt das gedankliche Abschalten schwer. Ein Mittel das hiebei helfen kann, ist das kultivieren kleiner Rituale. Du kannst dir ein Ritual überlegen, mit dem du deinen Arbeitstag beenden möchtest, zum Beispiel Dass du deinen Arbeitsplatz aufräumst oder die Blumen an selbigen gießt, falls du welche hast. Wenn du dieses Ritual regelmäßig durchführst dann verbindest du es irgendwann fest mit Feierabend und es löst automatisch eine angenehme Reaktion aus. Kannst du solche Rituale nicht direkt an deinem Arbeitsplatz etablieren, kannst du dir solch eines auch für zu Hause uberlegen. Zum Beispiel, dass du dir erstmal eine Tasse Tee machst oder dich umziehst wenn du nach Hause kommst. Neben diesen Ritualen ist bewegung eine der effektivsten methoden zum gedanklichen Abschalten. Baue eine Sporteinheit nach Feierabend ein. Wenn du das nicht in deinen Alltag integrieren kannst, hilft vielleicht schon ein kleiner Umweg nach Hause, um ein bisschen spazieren zu gehen. Sollten dich diine Gedanken an die Arbeit trotzdem weiter begleiten, kannst du dir ein Notizbuch besorgen, in dem du diese Gedanken schreiben kannst. Klappe das Notizbuch zu und schließe damit symbolisch erstmal das Kapitel um das deine Gedanken kreisten. Auch ablenkung durch Musik kann helfen.

Was heißt „psychisch krank“ eigentlich?

Diese Frage ist nicht so leicht zu beantworten. Denn jeder Mensch macht von Zeit zu Zeit Phasen im Leben durch, die durch Symptome einer psychischen Krankheit begleitet sind. Aber ab wann jemand als psychisch krank einzuordnen ist, kann davon abhängig sein, wie man psychisch krank definiert. Wir schlagen vor, dass psychisch krank sich unter anderem am subjektiven Erleben des Menschen orientiert und damit an einer sogenannten funktionalen Norm. Wenn du das Gefühl hast, dass du unter deinen Gefühlen und Beeinträchtigungen sehr leidest und du dir wichtige Dinge wie Familienleben, Alltag und Arbeit nicht mehr bewältigen kannst, könnte man von einer psychischen Erkrankung sprechen. Die Art der Beeinträchtigungen würden eine bestimmte Diagnose nahe legen, wobei die Diagnose selbst eher als Hilfsmittel zu sehen ist um Behandlungsvorschläge bereitzustellen. Eine Diagnose bzw. eine psychische Erkrankung ist nichts, was in Stein gemeißelt ist und was man dann für immer mit sich herum trägt. Viel mehr befinden wir alle uns auf einer Art Kontinuum von Gesundheit und Krankheit. Durch gewisse Umstände kann es dazu kommen, dass wir uns auf diesem Kontinuum in Richtung Krankheit bewegen, beispielsweise weil wir gerade eine sehr belastende Zeit in der Arbeit erleben.